Zwei Systeme, ein Ziel:
Komfort & Sicherheit
Mit Metzler entscheiden Sie nicht ob Sie modernisieren, sondern wie einfach.
Beide Systeme bieten gestochen scharfes Video, intuitive Bedienung, elegantes Design – und die kostenlose Hik-Connect App für Ihr Smartphone.
Der Unterschied liegt lediglich in der Verkabelung und dem Anwendungsbereich.
2-Draht BUS Serie und IP-Serie: Worin bestehen die Unterschiede?
Stehen Sie vor der Entscheidung für eine neue Sprechanlage, treffen Sie oft auf zwei Systeme, die zwar beide lediglich zwei Drähte benötigen, aber technisch ganz unterschiedlich funktionieren. Wir erklären Ihnen hier direkt und unkompliziert, was das für Ihre Installation bedeutet.
Das 2-Draht BUS System
Der flexible Allrounder
Dieses System eignet sich besonders gut für Modernisierungen oder Nachrüstung und arbeitet nach dem sogenannten „Durchschleifen"-Prinzip.
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Die Verkabelung:
Stellen Sie sich das wie eine Perlenkette vor: Das Kabel verläuft von der Haustür zum Medienverteiler, dann zur ersten Innenstation und dann weiter zur nächsten usw. Die Geräte können unkompliziert hintereinander angeschlossen werden. (Klingeldraht, Fernmeldekabel, Telefonkabel)
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Die Stromversorgung:
Ein großer Vorteil ist die zentrale Versorgung. Der Strom läuft direkt über die zwei Drähte mit. Sie benötigen also keine Steckdose an jeder einzelnen Station.
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Die Einstellung:
Jede Station bekommt eine eigene Adresse – einfach am Gerät über kleine mechanische Drehregler eingestellt. So erhält jedes Gerät seine feste Identität im System.
Ihr Vorteil:
Weil das Kabel von Gerät zu Gerät geführt wird, entsteht bei der Verlegung weniger Aufwand und Schmutz – besonders praktisch in bereits bewohnten Gebäuden, da bestehende Systeme meist so aufgebaut wurden.
Das IP-basierte System
Die moderne Netzwerk-Lösung
Mit diesem System nutzen Sie echte Netzwerktechnik. Das Besondere: Die „Sprache" ist immer IP (digitales Netzwerk), aber beim Anschluss haben Sie die Wahl zwischen zwei Wegen:
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Die Verkabelung:
Hier ist eine Sternverkabelung unbedingt erforderlich. Das bedeutet: Für jede Innenstation muss eine eigene Leitung direkt vom zentralen Verteiler gelegt werden.
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Option 2-Draht-IP:
Sie nutzen vorhandene geschirmte Fernmeldekabel (z. B. die J-Y(ST)Y-Leitung), um das Netzwerksignal zu übertragen. Auch hier fließen Daten und Strom gemeinsam über die zwei Drähte – eine zentrale Stromversorgung im Verteiler genügt.
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Option LAN/PoE:
Sie nutzen moderne Netzwerkkabel. Hierbei werden die Geräte direkt über das Datenkabel mit Strom versorgt (PoE), sodass ebenfalls kein zusätzliches Netzteil an der Station nötig ist.
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Die Einstellung:
Die Konfiguration findet vollständig digital statt, und die Geräte tauschen sich untereinander aus wie in einem Heimnetzwerk.
Ihr Vorteil:
Dank der Sternverkabelung arbeitet jedes Gerät für sich und unabhängig. Zudem erlaubt diese Technik zusätzliche Funktionen (wie z. B. SIP-Telefone einbinden, Administration über PC, Netzwerkvideorekorder....), da auch große Datenmengen zuverlässig übertragen werden können.
Der direkte Vergleich
| Merkmal | 2-Draht BUS-System | IP-System (2-Draht oder LAN) |
|---|
| Kabelweg | Von Station zu Station (Reihe) | Jede Station einzeln (Stern) |
| Anschlussart | Klingeldraht, Fernmeldekabel, Telefonkabel | Flexibel: Geschirmtes Fernmeldekabel oder LAN |
| Stromversorgung | Zentral über die 2-Drähte | Zentral über 2-Draht oder PoE |
| Einstellung | Manuell über Drehregler | Digital über das Systemmenü (IP-Adressen) |
| Installation | Oft einfacher bei Modernisierung | Integrierbar ins Heimnetz über LAN-Kabel |
Fazit
Die Auswahl des geeigneten Systems hängt maßgeblich von der vorhandenen Leitungsstruktur ab. Ist eine unkomplizierte Weiterführung der Kabel von Raum zu Raum möglich, empfiehlt sich das BUS-System. Werden sämtliche Kabel zentral zusammengeführt, stellt das IP-System (egal ob über 2-Draht oder LAN) eine optimale Lösung dar, die Ihnen alle Wege in die digitale Welt offen hält.